
| Réalisation | 2008 |
Description |
In vielen
ländlichen Gemeinden führen die grosszügigen Bauzonenreserven ausserhalb des
alten Dorfkerns sowie die Auslagerung von Verwaltung und Arbeitsplätzen dazu,
dass sich die Dorfkerne entleeren. Die Dörfer verlieren einen Teil ihrer
Identität und Vitalität. Kompakte Dörfer mit kurzen Wegen sind nachhaltiger -
Innenentwicklung ist hierfür das oberste Credo. Damit die Gemeindebehörde die
Entwicklung dorthin steuern kann, benötigt sie eine übergeordnete Strategie,
welche auf solide Entscheidungsgrundlagen baut. Die vorliegende Arbeit zeigt am
Beispiel der periurbanen ländlichen Oberwalliser Gemeinde Termen ein Instrument
auf, welches für die Erneuerung der Dorfkerne hilfreich ist: den
Vitalitätscheck zur Innenentwicklung, wie er in der Dorferneuerung in Bayern
eingesetzt wird. Das Innenentwicklungspotential in Termen ist beachtlich.
Erfolgsfaktoren für die Aktivierung sind eine klare Strategie und die
Bereitschaft aller Beteiligten.
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